Infiana gehört zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland. Auch für das Jahr 2018 wurde der Spezialfolienhersteller mit dem TOP 100 Award ausgezeichnet. Einen neuen, einen anderen Weg geht der Mittelständler auch beim Thema „Digitale Transformation“.

 

Alexander Voggenauer, Group Director Digitalization & IT-Operations bei Infiana, stellt diesen Weg in unserer neuen Blog-Serie vor und beschreibt auch, wie dieser Wandel das Unternehmen am Ende verändern wird.

Ältere Teile verpasst? Hier kann man nachholen: Teil 1, Teil 2

 

 




TEIL 3: DEFINITION


Was verstehen Sie unter Digitalisierung?

Alexander Voggenauer: Der Begriff der Digitalen Transformation wird in vielen Zusammenhängen benutzt. Leider oftmals auch falsch. In der HR-Abteilung nur die Mitarbeiterakten einzuscannen ist nicht ausreichend. 

Aus der analogen Akte eine Bitmap zu erzeugen ersetzt nicht die Notwendigkeit, sich mit der Optimierung von Prozessen auseinanderzusetzen und dabei neue technologische Chancen zu nutzen. Durch zusätzliche Funktionalitäten, wie beispielsweise Mitarbeiter Self-Services, lässt sich die End-to-End Effizienz deutlich verbessern. 

„Digitalisierung“ bedeutet letztendlich nichts anderes als die Informationstechnologien eines Unternehmens an technologische Entwicklungen anzupassen und dabei die Flexibilität der gesamten Landschaft, vom Prozess zum IT-Systeme, noch zu erhöhen. Nur mit umfassender Transparenz und Agilität kann ein modernes Unternehmen schnell genug auf zukünftige Änderungen reagieren und wettbewerbsfähig bleiben. 

Es müssen Mechanismen geschaffen werden, damit neue Technologien frühzeitig erkannt werden, ihr Mehrwert eingeschätzt und bei Bedarf zügig im Unternehmen nutzbar gemacht werden.

Oberstes Ziel von uns ist es, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und als innovatives Unternehmen schneller als Mitbewerber digitale Möglichkeiten in sinnvolle Anwendungen zu bringen. Wir erreichen dies, indem wir konsequent IT Commodity-Dienste in SaaS transformieren und gleichzeitig konsequent auf hochgradige Automatisierung setzen. Wir nutzen bereits etablierte Standards, von ausgewählten Anbietern ("Fast Follower" - Prinzip).

Durch die Anwendung des „Cloud First“-Prinzips können wir uns mehr und mehr auf die eigentlich wertschöpfenden Themen (die zum Kunden wirken) konzentrieren. So bekommen wir mittelfristig Kapazitäten frei, da die Aufmerksamkeit für das Tagesgeschäft in den Hintergrund rücken kann. 

Eine robuste Bereitstellung: „Anywhere, Anytime, Any Device“ ist unser Leitgedanke. 

Dabei steht der Kunde im Zentrum des Denkens. Zur Ausrichtung stellen wir uns die nachfolgenden Fragen: 

  • Wie nutzt die Veränderung dem Kunden? 
  • Welches Bedürfnis wird damit gelöst? 
  • Wie wird der (digitale) Mehrwert durch den Kunden erlebbar gemacht? 

Als konkretes Projekt starten wir mit der Implementierung des "Digital Workplace" und den "New Work Styles" - über die Hintergründe und die Umsetzung berichten wir in den nächsten Posts.



Sie wollen mehr über Alexander Voggenauer erfahren? Besuchen Sie ihn doch auch bei LinkedIn und Xing.

Excellence in engineered film solutions, service and innovation.